Selbst-Verachtung

https://youtu.be/XT84A280wVo

Dieses video von Dami Charf befasst sich mit dem Thema „Selbsthass- Der große Irrtum der Psyche“

hier der dazugehörige Artikel: https://traumaheilung.de/selbsthass-der-grosse-irrtum-der-psyche/

Und es hat mir gestern die Antwort auf eine Frage gegeben, die seit Wochen in mir die Antwort suchte, tatsächlich aber hätte ich die schon viel eher suchen können.

Die Strategie, sich selbst zu boykottieren, um möglichen Schmerz zu vermeiden, kann nicht zu Glück und Frieden führen. Ich fand eine absurde Form von Beziehung, in der der andere ebenso ist, und somit man sich weh tut.

Es kann auch zu Selbstzerstörung führen, zu der man sich des Anderen bedient.

Das ist wohl häufig mit den sogenannten toxischen Beziehungen gemeint. Aber tatsächlich tragen wir dies in uns selbst, und wurde durch unsere Erziehung verinnerlicht- so dass wir uns selbst für falsch, wertlos und schuldig wahrnehmen, oft versteckt, denn im Aussen suchen wir sowohl Andere, die uns dies gegenüber ausdrücken, als auch ständige Rechtfertigung, den Kampf darum, endlich anerkannt zu sein.

Und – ist das nicht das ganze gesellschaftliche Malheur? Gerade jetzt zeigt es sich doch deutlich, wie verzweifelt so mancher um seine Identität ringt.

Die meisten von uns wissen es ja nicht einmal. Wir kämpfen tapfer und verzweifelt um Anerkennung von Aussen, beschimpfen uns selbst, wenn wir irgendetwas nicht schaffen, nicht können, nicht sind.

Das Verhalten wird in der Erziehung gegründet, und erst internalisiert, später dann auch auf andere angewendet, die uns verachtenswert erscheinen. Das tritt nicht zufällig hervor, im letzten Jahr, in dem das ganze Land gegängelt und erzogen werden soll, für schuldig erklärt, und viele sich zu Erfüllungsgehilfen machen, während andere es einfach nicht noch ertragen können.

Ist es nicht an der Zeit, das Nicht-Ertragen ernst zu nehmen und ihm die Notwendigkeit zuzugestehen, die anderen Leiden und Leidenden zuerkannt wird?

Es ist doch offensichtlich, wenn auf ein Fass voller Demütigung, auch Selbstsabotage, noch von oben gedrückt wird, dann fällt nachher alles auseinander. Gewalt entsteht nur so.

Das eskaliert, in jeder Beziehung, und zieht Kreise. Fühlt man sich nur noch gut, wenn man andere verachten kann, weil man sich unerkannt selber verachtet? Und wie schafft man aus dem Erkennen eine Veränderung?

Ein Kommentar zu „Selbst-Verachtung

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  1. Ach die Dami, sie hat mich durch meine schlimmen Jahre geführt…. ich hab den lebenslangen Kurs von ihr erworben und all das war so hilfreich – hat mich durchgeführt und ehrlich sie ist die einzige glaubhafte, ehrliche Therapeutin, die ich kenne und man spürt, dass sie selbst durch vieles durchgegangen ist. Ich habe soviel von ihr gelernt.

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