mARLANS sTORY

Marlan wandert in einer unbekannten Zeit und sucht ihre Weggefährten. Dabei wendet sie an, was sie im Laufe der Jahre gelernt hat, spirituelle Lehren tauchen auf, werden beleuchtet, doch zum Überleben dient die eigene Wahrnehmung der Natur, das Vertrauen in die innere Fähigkeit des Sehens und Vertrauen in das Geführtwerden durch Situationen der Orientierungslosigkeit hindurch, und den großen Sinn hinter dem Ganzen.

Die gesamte Geschichte mit Fortsetzung findet sich jetzt auch auf beingalive.jimdofree.com

Sowie vorgelesen im  Marlans Story im video


Und

sie ging los, in Richtung Süden. Die Erde hatte sich geschüttelt und nicht viel war an seinem Platz geblieben. So wie die Tiere sich ihr Fell schütteln und die Tröpfchen nach allen Seiten fliegen, hat sie ein paar Winzlinge auf der Oberfläche durcheinander gebracht. Die Frau hatte graues Haar, doch sie fühlte sich jung. Es war, als sei ein neuer Morgen angebrochen, auf den sie lange im Dunkel gewartet hatte. Weiterlesen „mARLANS sTORY“

Hervorgehobener Beitrag

singel

Ja, ich habe es ja immer gesagt: Ich würde niemals im Internet einen Partner suchen. Und so ist der Versuch denn auch gleich in die Hose gegangen. Das erste Portal hab ich nach drei Tagen verlassen. Ich habe wohl alles falsch gemacht oder auch nicht. Zu ehrlich, man nannte das mutig. Also ist es mutig, ich zu sein.

Das zweite Portal-vielversprechend mit hochsensibel und alternativ – schien ja passend zu sein. Aber ich schaffte es, mich in einem Leserbrief unzustimmend zu äussern und war dermassen ärgerlich über die Antwort, dass ich kündigte. Nach zwei Wochen. Ein bisschen kam es mir da vor, wie arrangierte Ehen, Hauptsache es passen die Hobbys und das Einkommen.

Diese rationale Einstellung für spirituelle Menschen anzubieten und ihnen Wunschdenken zu unterstellen, finde ich reichlich zynisch von einem Psychologen; vielleicht ist es ja auch so, das Menschen dieses haben. Klar ist das so. Und es führt uns ja normalerweise auch hin zu unseren Wünschen.

Mein Wunsch war offensichtlich nicht, einen Partner zu finden. Vielmehr habe ich etwas wichtiges erkannt. Und ich fühle mich auch gar nicht als single. Ich fühlte mich einfach immer als Teil eines Paares richtig, also mit einem Vertrauten an der Seite, und oft in Lebensumständen wo man richtig zusammenhalten musste und nur diesem einen vertraute.

Das war jetzt nicht immer der gleiche, aber es war meist so einer da.

Also dieses: ich definiere mich und gucke, was passt, das war nicht so. Ein Blick reicht. Und das sagt ja auch die Forschung: in der ersten Sekunde entscheidet sich das schon. Ich denke ja sogar, dass mir immer die Richtigen begegnen, mit denen ich aus früheren Leben noch etwas zu erledigen habe, von denen ich zu lernen habe, die mich herausfordern und wo ich mich am besten entwickeln kann. Ich glaube, das war mein Wunsch, sonst wäre mir ja viel zu schnell langweilig. Ich sehe auch Leute, die sich nicht entwickeln.

Ja genau, das ist mein Problem: die meisten interessieren mich gar nicht. Ich halte es mit verrückten Narren, die mir unlösbare Rätsel aufgeben, die meine Sprache nicht sprechen, niemals diesen blog lesen werden, oder einfach abhauen.

Rapunzel

Eine Märchenaufstellung mit schamanischer Sicht

Das Beziehungsthema und der Zwiespalt, schon einige Male habe ich es mir beleuchtet…

Es begann diesmal mit dieser obigen spontanen Zeichnung, bzw. dem Satz in mir: Rapunzel, lass dein Haar herunter!

Danach musste ich erstmal das Märchen bzw die Versionen davon nachlesen. Da geht es um das Mädchen, welches der Zauberin versprochen wurde und von ihr im Turm eingeschlossen. Ein Prinz hört ihren Gesang und klettert heimlich am Haar empor, um sie zu besuchen. Als die Zauberin das entdeckt, schneidet sie ihr das Haar und verbannt das Mädchen in die Wüstenei. Der Prinz fällt vor Schreck vom Turm, erblindet durch die Dornen, irrt umher und als er das Mädchen aufgrund ihres Gesanges wiederfindet, wird er durch ihre Tränen wieder sehend.

Nun wird ein Mädchen der Zauberin gegeben, um von ihr ausgebildet zu werden und ihre Kraft übertragen zu bekommen, das war der alte Weg. Der Prinz hatte nicht die Kraft, um sie da herauszuholen.

Ich sehe in den weiblichen Figuren meinen inneren Zwiespalt, ich bin beide und handle auch als beide. Der Prinz will nun aber die Hexe nicht haben….er sucht sich wieder eine „Unschuldige“, Harmlose ohne Kraft….

Das Mädchen ersehnt ihn

Die Hexe verhöhnt ihn

Und tatsächlich wurde ich vom Hof(e) verbannt. Sitze in meiner Sackgasse, dem Elfenbeinturm.

Dann muss ich ja erstmal den Zwiespalt in mir versöhnen! Der bestand ja auch schon vor Beginn dieser Liebe.

Mal bin ich die Hexe, mal sehe ich sie im Aussen. Aufstellung:

1 die Zauberin

2 der Zauberstab

3 Rapunzel

4 der Prinz

5 Der göttliche Wächter

Ich stelle ein Feld auf mit vier Wächtern und dem Kristall, der immer in jeder Aufstellung „die göttliche Übersicht, Liebe, Gnade“ repräsentiert. Seine Sicht ist oft sehr wertvoll.

Bild 1 Der Zauberstab soll übergeben werden an das Mädchen. Sie will beides: den Zauberstab (mit Kristall) und den Prinzen. Er sagt, er hat auch einen Zauberstab. Das stimmt. Aber er will nicht an ihrer Seite sein, er ist zu feige, um sie zu befreien. Wenn er da stehen soll, dreht er sich um und schaut : auf die Welt. Die ist so schön bunt. (ist zu blind, um die göttliche Seite zu sehen)

Bild 2 Rapunzel befreit sich aus dem Turm und sie nimmt den Zauberstab von der Alten, weil sie es versteht. Sie ist nun mit ihrer Kraft und dem kleinen Kristall mit dem großen Kristall verbunden.

Bild 3 Nun teilt sie mit ihm den Zauberstab, (die Macht), der zunächst zwischen ihnen steht. Beide erkennen das Göttliche und die leuchtende Welt und sehen, es gehört zusammen. Das ist IHR Weg aus dem Turm, dem Abgeschlossensein . Zuletzt steht der Stab nicht zwischen ihnen, sondern vor beiden, als gemeinsame Kraft und Werkzeug, um zu erschaffen und zu gestalten. Da ist er schon der weise Narr und nicht mehr der Prinz. Die alte Zauberin, die Meisterin, steht an der Seite des Göttlichen.

Es kann so kommen.

Es erfordert Mut.

Kayute Mai 2021

Buch: Die Fremde

Roman von Claudia Durastanti, Zsolnay, 2. Auflage 2021

Das Titelbild ist schon krass! Doch es bereitet gut auf dieses Buch vor. Es ist voller Geschichten, Bilder, und zwar aus dem Leben der Autorin, die mit gehörlosen Eltern aufwuchs. Wunderbare Sprache!

Dieses Buch wurde besprochen in einer Zeitschrift, der Brigitte woman vom Mai 2021, und ich habe es sofort bestellt. Ganz einfach, weil ich ein Jahr mit jemand verbrachte, der nicht mehr gut hört, ein Hörgerät trägt, oder oft eben auch nicht. Und die vielen kleinen Einzelheiten, Besonderheiten, Irritationen damit ein Thema für mich sind.

Doch diese story ist etwas Besonderes an sich. Denn es geht um Persönlichkeiten, die eben auffallen. Mit einem solchen klaren Blick, solcher Wahrhaftigkeit werden hier die Details erfasst, die eine andere Realität erlebbar machen als sie gewöhnlich so aussieht. Und es wird kein Leiden daran verschwiegen.

Lesen lesen lesen.

Wie sich eine Art code entwickelt zwischen Menschen, die nicht alle Sinne verwenden können, wie das Beobachten geschärft wird, aber auch bedrückende Ereignisse Schatten werfen, wie das eingebettet sein in einer italienischamerikanischen Großfamilie ein Stück Zeitgeschichte nahebringt- ich finde es meisterhaft und habe noch nicht einmal zu Ende gelesen!

Der Zivilisation nicht so zugehören wie alle bringt einen vielleicht an den Rand, in den Ruin oder in eine Anstalt, aber es ist auch rohes Leben, raw-ungekocht, schwer verdaulich, direkt und weil ich dies langsam so nachvollziehen kann, ohne es zu verurteilen oder zu bemitleiden, habe ich große Achtung vor den Schritten der Autorin.

Selbst-Verachtung

https://youtu.be/XT84A280wVo

Dieses video von Dami Charf befasst sich mit dem Thema „Selbsthass- Der große Irrtum der Psyche“

hier der dazugehörige Artikel: https://traumaheilung.de/selbsthass-der-grosse-irrtum-der-psyche/

Und es hat mir gestern die Antwort auf eine Frage gegeben, die seit Wochen in mir die Antwort suchte, tatsächlich aber hätte ich die schon viel eher suchen können.

Die Strategie, sich selbst zu boykottieren, um möglichen Schmerz zu vermeiden, kann nicht zu Glück und Frieden führen. Ich fand eine absurde Form von Beziehung, in der der andere ebenso ist, und somit man sich weh tut.

Es kann auch zu Selbstzerstörung führen, zu der man sich des Anderen bedient.

Das ist wohl häufig mit den sogenannten toxischen Beziehungen gemeint. Aber tatsächlich tragen wir dies in uns selbst, und wurde durch unsere Erziehung verinnerlicht- so dass wir uns selbst für falsch, wertlos und schuldig wahrnehmen, oft versteckt, denn im Aussen suchen wir sowohl Andere, die uns dies gegenüber ausdrücken, als auch ständige Rechtfertigung, den Kampf darum, endlich anerkannt zu sein.

Und – ist das nicht das ganze gesellschaftliche Malheur? Gerade jetzt zeigt es sich doch deutlich, wie verzweifelt so mancher um seine Identität ringt.

Die meisten von uns wissen es ja nicht einmal. Wir kämpfen tapfer und verzweifelt um Anerkennung von Aussen, beschimpfen uns selbst, wenn wir irgendetwas nicht schaffen, nicht können, nicht sind.

Das Verhalten wird in der Erziehung gegründet, und erst internalisiert, später dann auch auf andere angewendet, die uns verachtenswert erscheinen. Das tritt nicht zufällig hervor, im letzten Jahr, in dem das ganze Land gegängelt und erzogen werden soll, für schuldig erklärt, und viele sich zu Erfüllungsgehilfen machen, während andere es einfach nicht noch ertragen können.

Ist es nicht an der Zeit, das Nicht-Ertragen ernst zu nehmen und ihm die Notwendigkeit zuzugestehen, die anderen Leiden und Leidenden zuerkannt wird?

Es ist doch offensichtlich, wenn auf ein Fass voller Demütigung, auch Selbstsabotage, noch von oben gedrückt wird, dann fällt nachher alles auseinander. Gewalt entsteht nur so.

Das eskaliert, in jeder Beziehung, und zieht Kreise. Fühlt man sich nur noch gut, wenn man andere verachten kann, weil man sich unerkannt selber verachtet? Und wie schafft man aus dem Erkennen eine Veränderung?

Simulation

In den letzten Wochen habe ich so einiges an „Ahnenarbeit“ gemacht, unter anderem mit einem aufgezeichneten Seminar von Sabine Wolf mit dem Namen „Magie des Herzens“ (kristallmensch TV). Diese wollte ich schon lange lange vorstellen, doch fehlen mir die richtigen Worte bei der großen Fülle an Material, das der neu gegründete kristallmensch e.V. Verein nun nach ihrem Tode zur Verfügung für Viele aufbereitet. https://kristallmensch.net/kristallmensch-verein/

Weiterlesen „Simulation“

Sun Spirit Keys

Das ist das erste Bild der Sun Spirit Keys, die ich mit einem Freund bereits vor 12 Jahren geschaffen habe. Die elf spielt eine große Rolle, es geht nämlich mit den seitengedrehten Zahlen los von 1 bis 11 und andersrum wieder zurück , also aus dem Spiegelraum. Ich werde sie jetzt einzeln hereinbringen. Einige davon kommen in Marlan´s Story vor, die Geschichte findet ihr bei meinen Beiträgen ganz oben. Es sind zeitlose Botschaften für diese Zeit…2012-2021

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